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Studierzeit


Lernen kann man lernen, es ist ein Prozess und sollte mit System und "Ritualen" erfolgen. Der Übertritt von der Grundschule ans Gymnasium bringt für Schüler eine große Veränderung mit sich. Damit die Umstellung den Kindern nicht zu schwer fällt, sind die Studierzeiten im Tagesheim in einer bewährten Struktur klar gegliedert. In der Regel laufen unsere Studierzeiten folgendermaßen ab:

1. Studierzeit:

  • Wortschatz: Am Beginn der ersten Studierzeit steht der Wortschatz, der gemeinsam besprochen wird. Die Wörter werden mit allen Sinnen aufgenommen (Hören, Sprechen, Sehen, Schreiben, Rhythmisieren) und wir suchen zusammen Merkhilfen.
  • Fremdsprache / Lernfächer / Deutsch: An den Wortschatz schließt sich die schriftliche Hausaufgabe in der Fremdsprache an. So können die neu erworbenen Wörter gleich praktisch angewendet werden. In der übrigen Zeit beschäftigen sich die Kinder mit den mündlichen und schriftlichen Aufgaben in Deutsch und den Lernfächern.

2. Studierzeit:

  • Mathematik / Lernfächer / Wortschatz: In der zweiten Studierzeit liegt der Schwerpunkt auf der Mathematik. Daneben werden die übrigen Lernfächer vor- und nachbereitet. Die Studierzeit endet mit einer Wiederholungsphase, in welcher der Wortschatz ein erstes Mal gefestigt wird.

Die Kinder werden in ihrem Lernen und Arbeiten von ihrem Betreuer begleitet. Dabei ist es uns besonders wichtig, keine fertigen Antworten vorzugeben, sondern die Kinder durch gezielte Hinweise zur eigenständigen Lösungsfindung zu befähigen. Über das Schuljahr verteilt geben wir zusätzlich konkrete Tipps, die den Kindern das Arbeiten erleichtern.